Glossar

  

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A

ABC-Analyse

Die ABC-Analyse wird genutzt, um Planungsaktivitäten rationeller durchführen zu können. Sie teilt Objekte wie Materialien, Kunden oder Lieferanten je nach ihrer Bedeutung ein. In abfallender Reihenfolge A, B und C ergibt sich eine Rangfolge der Wichtigkeit. Diese hilft, die Aufmerksamkeit und die Aktivitäten der Planung schwerpunktmäßig auf jene Objekte zu konzentrieren, die für den Erfolg ausschlaggebend sind und dort zu vereinfachen, wo es möglich ist.

     

After Sales Marketing

Bemühungen, einen Kunden nachträglich in seiner Kaufentscheidung zu bestätigen, zum Wiederholungskauf anzuregen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit eine langfristige Kundenbindung zu erreichen und den Ertragswert des Kunden zu steigern.

     

AG
Aktiengesellschaft.

  

AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind standardisierte und schriftlich vorformulierte Vertragsbedingungen, die die wichtigsten Teile der Geschäftsbeziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden regeln.

   

Akquisition
Kundengewinnung.

   

Annuität

Summe der jährlich auf ein Darlehen zu zahlenden Zins- und Tilgungsraten. Bei der Annuitätentilgung ist dieser Betrag über die gesamte Laufzeit des Darlehens konstant, wobei der Tilgungsanteil jährlich um die ersparten Zinsen wächst.

  

Anschubfinanzierung
Anfängliche Förderung eines längerfristigen Vorhabens durch öffentliche Gelder. Typisch für die Initiierungsphase eines Unternehmensverbundes sind hohe zeitliche und finanzielle Aufwendungen, denen zunächst kein messbarer Nutzen gegenübersteht: Verbundpartner müssen gefunden sowie Ziele und Rahmenbedingungen ausgehandelt werden. Für die zeit- und kostenintensive Aufbau- und Anlaufphase des Verbundes können Verbundinitiatoren beim Staat Fördermittel beantragen, sofern es entsprechende Programme gibt. Eine solche Anschubfinanzierung ist auch über andere Geldquellen wie zum Beispiel Sponsoren möglich.

    

  

B

Balanced Scorecard

Balanced Scorecard wurde vor einigen Jahren von den Amerikanern Robert S. Kaplan und David P. Norton erfunden. Die Balanced Scorecard betrachtet das Unternehmen aus den vier Perspektiven Finanzen, Kunden, Prozesse und Potenziale.

   

Benchmarking

Benchmarking stellt in der Managementsprache darauf ab, sich an besonders herausragenden Leistungen einer anderen Unternehmung als Bezugsgröße zu orientieren. Es geht darum, die Praktiken des „Klassenbesten" zu übernehmen oder nachzuahmen und soll nun auch im öffentlichen Sektor praktiziert werden.

    

Berufsgenossenschaften
Unfallversicherungsträger, zuständig für die Verhütung von Unfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Zahlende Mitglieder der Berufsgenossenschaften sind die Unternehmen, versichert sind die Beschäftigten. Für die Betriebe besteht Zwangsmitgliedschaft, sie werden von den Berufsgenossenschaften kontrolliert und beraten.

    

Beschwerdemanagement

Es umfasst die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Maßnahmen, die ein Unternehmen mit Kundenbeschwerden ergreift. Die Ziele des Beschwerdemanagements liegen darin, Kundenzufriedenheit wieder herzustellen, die negativen Auswirkungen von Kundenunzufriedenheit auf das Unternehmen zu minimieren und die in Beschwerden enthaltenen Hinweise auf betriebliche Schwächen und Marktchancen zu identifizieren und zu nutzen.

   

Best Practice

Mit "best practice"-Beispielen werden Lösungen aufgezeigt, die bereits realisiert wurden und ihre Zielvorgaben mit den besten Ergebnissen erfolgreich erreicht haben. Es wird also ein Vergleich angestrebt, damit mögliche Fehlerquellen bei ähnlichen zu entwickelnden Lösungen von Anfang an ausgeschlossen werden können. Um eine Bewertung der best practice-Beispiele zu ermöglichen, müssen diese anhand klarer Kriterien beurteilt werden.

    

Beteiligungskapital
Eine Möglichkeit, das Eigenkapital aufzustocken: Fremdfirmen oder Privatleute investieren in Ihr Unternehmen, indem sie Anteile kaufen in der Erwartung, dass das Unternehmen nach einigen Jahren Gewinne erwirtschaftet und/oder sie die Anteile gewinnbringend weiter verkaufen können.

 

Betriebsmittel
Alle Sachgüter (z.B. Maschinen) und auch Rechte (z.B. Patente), die ein Unternehmen braucht, um seine Leistung zu erbringen.

    

BGB-Gesellschaft
Gesellschaft nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB); auch: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR).
   

Bildungsbedarfanalyse
Systematische Erfassung des Bildungsbedarfs von Beschäftigten. Sie kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, zum Beispiel durch die Befragung der Zielgruppe mittels Fragebogen oder durch Workshops).

  

Briefing

Schriftliche oder mündliche Übergabe von Informationen, die zur Erarbeitung einer Direktmarketingaktion notwendig sind.

   

Bürgschaften
Falls die banküblichen Sicherheiten für einen Kredit fehlen, können Bürgschaften weiterhelfen. Mit einer Bürgschaft verpflichtet sich ein Dritter, für die Rückzahlung der Kreditsumme aufzukommen.

   

Businessplan
Ein Geschäftskonzept, in dem Existenzgründer darlegen, wie sie Ihre Idee erfolgreich in die Tat umsetzen wollen. Es muss alle Faktoren berücksichtigen, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Banken, Beteiligungsgesellschaften und staatliche Institutionen müssen überzeugt sein, dass der Unternehmer das geliehene Geld zurückzahlen kann bzw. dass Fördermittel in eine zukunftsträchtige Firma fließen.

 
Business-to-Business

Bezeichnet Geschäftsbeziehungen, welche von einem Unternehmen zu einem anderen Unternehmen bestehen oder aufgebaut werden sollen (kurz B-to-B oder B2B).
 

  
C

Churn Rate

Als Churn Rate bezeichnet man die Quote der abgewanderten Kunden in einem bestimmten Zeitraum im Verhältnis zur Anzahl der bestehenden Kunden.

   

Coaching
Begleitende Dauerberatung z.B. von ehemaligen Managern oder Firmenchefs, berufsbegleitendes Training durch einen Trainer oder berufserfahrenen Fachmann.

   

Controlling
Controlling besteht in der laufenden Überwachung und Anpassung von Aktivitäten im Hinblick auf vorgegebene Pläne und Standards. Insofern handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, der den Charakter eines Lernprozesses hat. Bei einem Verbundprojekt beginnt das Controlling bereits mit der Initiierung. Durch die kontinuierliche Erhebung vereinbarter, möglichst messbarer Kennzahlen und Indikatoren werden positive und negative Entwicklungen frühzeitig sichtbar gemacht. Auf diese Weise können Schwachstellen in der Zusammenarbeit aufgedeckt und Maßnahmen zur Korrektur von Fehlentwicklungen eingeleitet werden.

Controlling
Die wichtigste Aufgabe des Controlling ist die Kostenkontrolle und die Planung, wie gesetzte (finanzielle) Ziele erreicht werden können, also "Kontrolle im voraus". Dies gilt für alle wichtigen Bereiche des Unternehmens, z.B. Kostenrechnung, Liquiditätsplanung, Planung des Kapitalbedarfs.

   

CRM (Customer-Relationship-Management)

Unter CRM versteht man das kundenorientierte Handeln mit Hinblick auf eine für beide Seiten gewinnbringende und eher langfristige Beziehung. Sämtliche Strategien und Maßnahmen sind auf die optimierte Beziehung zum Kunden ausgerichtet.

  
Cross-Selling

Die Idee des Cross Selling beruht darauf, mit bereits bestehenden Kunden durch zusätzlichen Verkauf neuer oder bestehender Produkte oder Dienstleistungen höhere Umsätze zu generieren um so neue Wachstumsmöglichkeiten für das Unternehmen zu erschließen.
 
Customer Lifetime Value

Customer Lifetime Value ist eine Kundenlebenszeitperspektive: Ein Kunde ist nicht nur aufgrund seiner aktuellen Käufe zu bewerten, sondern seine zukünftigen Umsätze bzw. Deckungsbeiträge innerhalb einer Planungsperiode sind in die Beurteilung einzubeziehen.

    

   

D

Direktmarketing
Alle Werbe- bzw. Verkaufsmaßnahmen, mit denen möglichst gezielt (potentielle) Kunden angesprochen werden.

   

Distribution
Die Verteilung von Waren und Dienstleistungen. Beschreibt zumeist das Zusammenspiel von Vertrieb und Logistik.
  

   
E

E-Commerce
Im weitesten Sinne alle Geschäftsprozesse, die durch das Internet und andere Netzwerke unterstützt werden. Dazu gehören Werbung, Geschäftsanbahnung und -abwicklung, Service und Online-Banking. In diesem Zusammenhang wird E-Commerce auch als E-Business bezeichnet.

   

EFRE
Europäischer Strukturfonds zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur und Förderung von Unternehmen.

   

Eigenkapital
Eigene Geldmittel z.B. aus Ersparnissen, Kapitalanlagen oder Sachmitteln (Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge, Computer usw.). Um einen Kredit von der Bank zu erhalten, sollte der Anteil des Eigenkapitals an der Gesamtsumme (z.B. für eine Investition) nicht unter 20 Prozent liegen.
    
Einzelunternehmen
Werden unterschieden in: Einzel- oder Vollkaufleute mit Eintrag im Handelsregister, Kleingewerbetreibende ohne Eintrag im Handelsregister.
   

E-Mail-Marketing

bezeichnet das Versenden von Werbebotschaften und Informationen per eMail durch ein Unternehmen. Die Empfänger müssen dem Unternehmen zuvor ihr Einverständnis zum Empfang solcher Nachrichten übermittelt haben

   

ESF
Europäischer Sozialfonds zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Benachteiligungen.

   

Eventmarketing
Kundengewinnung durch Veranstaltungen

   

Evaluation
Aufwand-Nutzen-Überprüfung und -Bewertung. Die Evaluation von Bildungsmaßnahmen betrifft verschiedene Felder wie Planung, Prozess, Ergebnis und Transfer. Sie kann unter pädagogisch-psychologischen sowie unter ökonomischen Gesichtspunkten vorgenommen werden.

  

  

F

Fachkompetenz
Fähigkeit und Bereitschaft, die berufstypischen Aufgaben fachgerecht, selbständig und eigenverantwortlich zu bewältigen. Zur Fachkompetenz gehören: fachliche Fertigkeiten und Kenntnisse, Erfahrungen, Verständnis fachspezifischer Fragestellungen und Zusammenhänge sowie die Fähigkeit, fachliche Probleme technisch einwandfrei und zielgerecht zu lösen.

   

Finanzbuchhaltung

Ermittlung des Jahreserfolges durch Aufstellung der GuV + Bilanz sowie chronologische Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle oder durch eine Einnahme-/Überschussrechnung

  

Finanzierungsplan
Legt fest, aus welchen Geldquellen Sie das Startkapital aufbringen können.
   
Firmierung
Namensgebung für Ihr Unternehmen; abhängig von der Rechtsform.
   
Follow up

Als Follow-Up-Maßnahmen bezeichnet man alle Aktionen nach dem ersten Kontakt mit einem Kunden. Dazu gehören Nachfass-Aktionen, aber auch der Versand von Informationsmaterial, Auftragsbestätigungen, etc.

     

Förderprogramme
Öffentliche Kredite oder auch nicht-rückzahlbare Zuschüsse durch Bund, Länder, EU zur Förderung mittelständischer Unternehmen. Typisch für öffentliche Förderdarlehen sind u.a. günstige Zinsen, lange Laufzeiten und häufig eine rückzahlungsfreie Zeit, bis man mit der Rückzahlung beginnen muss.
   
Forderungen
Anspruch auf Bezahlung für erbrachte Leistungen. Gegenteil: Verbindlichkeiten.
   
Franchising
Einstieg in ein bereits bestehendes Geschäftskonzept. Der Franchisenehmer nutzt dabei die Vorteile eines komplett erarbeiteten Vertriebssystems mit erprobtem Geschäfts- und Marketingkonzept und ist trotzdem selbständiger Unternehmer.

  

   

G

GbR
Gesellschaft bürgerlichen Rechts.
   
Gesprächsleitfaden

Häufig auch als "Script" bezeichnet. Ein Leitfaden, der vor allem im aktiven Telefonmarketing eingesetzt wird. Scripts können einzelne Stichwörter enthalten oder auch ausformulierte Sätze und unterstützen den Call-Center-Mitarbeiter bei Verkaufsgesprächen oder bei komplexen Sachverhalten.

   

GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

  

 

H

Handlungskompetenz
Unter Handlungskompetenz wird die Fähigkeit verstanden, aufgabengemäß, zielgerichtet, situationsbedingt und verantwortungsvoll betriebliche Aufgaben zu erfüllen und Probleme zu lösen, und zwar - je nach arbeitsorganisatorischen Gegebenheiten und Erfordernissen - entweder allein oder in Kooperation mit anderen.

  
Hausbank
Die Bank, über die ein Unternehmer seine Finanzangelegenheiten insgesamt oder in einem bestimmten Fall abwickelt.
   
HGB
Handelsgesetzbuch

   

  
I

Inkubatoren
"Brutkästen" für junge Unternehmen. Erfahrene Manager bringen ihr Know-how, ihre Kontakte und auch Kapital mit ein, arbeiten mit den Gründern einen Businessplan aus und entwickeln mit ihnen eine Firmenstrategie.
    
Innovation

Lateinisch: innovatio; Erneuerung bzw. Veränderung im technischen, sozialen oder wirtschaftlichen Bereich: Es gibt keine allgemeingültige Definition für Innovation. Grundsätzlich gilt, dass Innovation für eine neue, fortschrittliche Lösung eines bestimmten Problems steht. Es wird unterschieden zwischen Produktinnovationen und Prozess- bzw. Verfahrensinnovationen, z. B.: - Neuerungen in der Produktion oder im Vertrieb - organisatorische Veränderungen bei administrativen Abläufen.

   

Insolvenz
Wer seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, ist zahlungsunfähig (= insolvent). Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH) müssen spätestens nach drei Wochen bestehender Zahlungsunfähigkeit ohne Aussicht auf Besserung beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.
   
Investitionen
Ausgaben für Immobilien, Maschinen, Warenlager, Rohstoffe, Fahrzeuge, Geräte, Büroeinrichtung usw.

  

 

J

 

 

K

Kapitalbedarfsplan
Ermittelt, wie viel Geld man für den Unternehmensstart benötigt.

    

Kernkompetenz
Als Kernkompetenz wird die Kompetenz eines Unternehmens verstanden, die direkt zur eigentlichen Wertschöpfung beiträgt. Sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren, bedeutet für ein Unternehmen, schwerpunktmäßig solche Tätigkeiten auszuführen, die direkt zum Erreichen des Unternehmensziels beitragen, sowie das entsprechende betriebliche Know-how auszubauen und weiterzuentwickeln.

   

KG
Kommanditgesellschaft, Sonderform der OHG.
    
Kleingründung
Gründung, die mit wenig Startkapital geschieht und meist nur dem Gründer selbst einen Arbeitsplatz schafft.
  

KMU

KMU = Kleine und mittelständische Unternehmen. Nach derzeitiger Definition der Europäischen Kommission müssen KMU's folgende Kriterien erfüllen: weniger als 250 Vollzeitmitarbeiter beschäftigen und entweder einen Umsatz von nicht mehr als 40 Mio. EUR oder eine Bilanzsumme von nicht mehr als 27 Mio. EUR aufweisen. Ferner darf sich das zu fördernde Unternehmen nur zu weniger als 25 % im Besitz eines oder mehrerer diese Definition nicht erfüllenden Unternehmen befinden (Ausnahme: öffentliche Beteiligungsgesellschaften, Risikokapitalgesellschaften und, falls keine Kontrolle ausgeübt wird, institutionelle Anleger).

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Kleine und mittlere Unternehmen werden sehr unterschiedlich definiert. Für die Vergabe von Fördermitteln definiert die EU in ihren Förderrichtlinien KMU wie folgt: Unternehmen mit maximal 50 (kleine Unternehmen) bis 250 Beschäftigten (mittlere Unternehmen) mit einem maximalen Umsatz per anno von 7 Millionen Euro (kleine Unternehmen) bis 40 Millionen Euro (mittlere Unternehmen) und mit einer maximalen Bilanzsumme von 5 Millionen Euro (kleine Unternehmen) bis 27 Millionen Euro (mittlere Unternehmen). Außerdem müssen mindestens 75% der Firmenanteile im Besitz des Unternehmens sein, d. h. Großunternehmen oder Konzerne dürfen eine Beteiligung von maximal 25% an dem Unternehmen aufweisen.

  

Kommanditist
Gesellschafter einer KG; haftet nur in der Höhe seiner Vermögenseinlage.
  
Kommunikation
Alles was Sie tun, um Ihre Produkte und Leistungen, aber auch Ihr Unternehmen insgesamt in der Öffentlichkeit und bei Ihren Kunden darzustellen, ist Kommunikation.
   
Komplementär
Gesellschafter einer KG; haftet mit seinem Gesamtvermögen.
   
Konkurrenz
Fast jedes Unternehmen auf dem Markt hat Konkurrenten, die ein gleiches oder ähnliches Angebot verkaufen wollen. Konkurrenten auf dem Markt müssen und wollen besser, schneller, preisgünstiger usw. sein als der andere. Wichtige Folge ihres Wettbewerbs ist die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit gewünschten Gütern zu möglichst niedrigen Preisen.
   
Konzentration
Von einer Kooperation zu unterscheiden ist die Konzentration, deren Hauptmerkmal die Unterordnung der zusammengeschlossenen Unternehmen unter eine einheitliche Leitung ist. Die rechtliche Selbständigkeit der Unternehmen bleibt erhalten, die wirtschaftliche Selbständigkeit ist jedoch ganz oder teilweise aufgehoben. Wird bei dem Zusammenschluss auch die rechtliche Selbständigkeit aufgegeben, so dass nur noch eine rechtliche Einheit existiert, spricht man von einer Fusion

  

Kooperationen
Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Geschäftspartnern.
Kooperation
Unter einer Kooperation wird eine zweckorientierte Zusammenarbeit zwischen zwei oder mehr Unternehmen zur gemeinsamen Erreichung eines oder mehrerer Ziele verstanden. Die wirtschaftliche und rechtliche Unabhängigkeit der Unternehmen bleibt bei einer Kooperation weitgehend erhalten. In der Praxis finden sich zum Terminus Kooperation synonyme Begriffe wie zum Beispiel strategische Allianz, Joint Venture oder strategisches Netzwerk. s. Netzwerk
- horizontale Kooperation
Bei der horizontalen Kooperation schließen sich Unternehmen der gleichen Stufe einer Wertschöpfungskette und der gleichen Branche zusammen. Dies sind in der Regel Konkurrenzunternehmen. Zweck des Zusammenschlusses kann sein: die Ausschaltung der bisher bestehenden Konkurrenz zwischen den zusammengeschlossenen Unternehmen, eine verbesserte Marktstellung gegenüber Kunden und Lieferanten, die gemeinsame Koordinierung bzw. Durchführung bestimmter betriebswirtschaftlicher Funktionen wie gemeinsame Ressourcenbeschaffung oder ein gemeinsames Marketing.
- vertikale Kooperation
Bei der vertikalen Kooperation arbeiten Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zusammen (zum Beispiel eine Kooperation mit Zulieferbetrieben und Kunden). Ziele vertikaler Kooperationen sind vor allem die Kosten- und Zeitersparnis aufgrund eines schnelleren Informationsflusses und/oder besser aufeinander abgestimmte Abläufe zwischen den Unternehmen (zum Beispiel bei der Konstruktion von Bauteilen). Vertikale Kooperationen entlang einer Wertschöpfungskette haben in der industriellen Produktion oft die Realisierung eines gemeinsamen Qualitätsmanagements zum Ziel.
   

Kooperationsvertrag
Schriftlicher oder mündlicher Vertrag, der die Rechte und Pflichten der Kooperationspartner sowie wichtige Rahmenbedingungen einer Kooperation regelt. Diese können beispielsweise sein: interne Leistungsverrechnung, Haftungsregelungen gegenüber Dritten, Finanzierungsmodalitäten, Austritt aus der Kooperation, Aufnahme neuer Kooperationsmitglieder usw.. Je längerfristiger und enger die Kooperation, desto wichtiger ist das Abschließen eines Vertrages zwischen den Kooperationspartnern.

 

Kostenrechnung
Kostenrechnung ist ein Teilbereich des betrieblichen Rechnungswesens. Sie befasst sich mit der Erfassung, Kontrolle und kalkulatorischen Auswertung der Kosten.

 
Kundenbindung

Die Kundenbindung stellt eine Basis für die Erhaltung und Steigerung des langfristigen Unternehmenswertes dar. Sie beschreiben, inwieweit Kunden den Marken des Unternehmens treu bleiben und Wiederholungskäufe tätigen.
 
Kundenloyalität

Als Kundenloyalität bezeichnet man die innere Bindung eines Kunden an Produkt oder Unternehmen, ausgedrückt durch Vertrauen in den Partner, den Wunsch nach einer stabilen Geschäftsbeziehung, die Bereitschaft dafür kurzfristig Opfer zu bringen und den Anbieter gegenüber Angriffen Dritter zu verteidigen.
  
Kundenzufriedenheit

In der Kundenzufriedenheit drückt sich aus, wie zufrieden der Kunde mit dem bei einem Unternehmen nachgefragten Produkt oder der Dienstleistung ist. Sie stellt eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für Kundenbindung dar.

 

 

L

Liquidität
Fähigkeit eines Unternehmens, alle seine Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig erfüllen zu können. Liquide Mittel (oder: Zahlungsmittelbestand) sind Kassenbestände (Bargeld) und jederzeit verfügbaren Bankguthaben oder mögliche Kredite (z.B. Kontokorrentkredit).
Liquidität

Liquidität als Fähigkeit des Unternehmens, die zwingend fälligen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

  
Logistik
Beschreibt den Prozess der Warenverteilung von der Bestellung bis zur Auslieferung beim Kunden.

 

 

M

Marke
Die Marke ist gewissermaßen die Visitenkarte, mit der Waren und Dienstleistungen auf dem Markt auftreten. Durch die Eintragung in das Markenregister wird es Dritten untersagt, die geschützte Marke für identische oder ähnliche Waren oder Dienstleistungen zu benutzen.

   

Marketing
Sämtliche methodischen Maßnahmen, die Ware oder Dienstleistung so zu gestalten (Design...) und zu vertreiben (Preisbildung, Werbung), dass der Verkaufserfolg durch die Fähigkeit zur optimalen Anpassung an die sich verändernden Marktbedingungen gesichert ist.
   
Markt
Auf einem Markt werden laufend Waren und Dienstleistungen angeboten und nachgefragt. Zu den Marktteilnehmern gehören Unternehmen, Verbraucher und die öffentliche Hand. Angebot und Nachfrage entscheiden über die Höhe des Preises.
  

Marktentwicklung

Ziel der Marktentwicklungsstrategie ist es, für bereits existierende Produkte einen oder mehrere neue Märkte zu finden. Dies ist insofern naheliegend, als dass versucht wird, die bisherigen Marktgrenzen für bestehende Produkte aufzubrechen. Ein bestehendes Produkt soll danach auch in anderen, bisher nicht genutzten Märkten etabliert werden. Vielfach handelt es sich dabei um bisher nicht gesehene bzw. nicht bearbeitete Arrondierungsmärkte (Nischenmärkte) eines Gesamtmarktes.

   

Markterschließungskosten

Die Markterschließungskosten können folgenden Punkten zugeordnet werden: - Kosten für die Beratung/Erstellung eines Werbekonzeptes - Maßnahmen für die Anknüpfung von konkreten Geschäftskontakten. - Marktanalysen einschl. Marktforschung und -information - Ausbildungsmaßnahmen für Handelsvertreter - Aufwendungen für die Teilnahme an Messen.

   

Maßgeschneiderte Qualifizierung
Qualifizierungsform, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen und den betrieblichen Beteiligten konzipiert und durchgeführt wird. Hierzu zählen sowohl Weiterbildungsmaßnahmen zu bestimmten Inhalten (Qualifizierung im engen Sinne) als auch zusätzliche Dienstleistungen wie eine systematische Bildungsbedarfsanalyse, Maßnahmen zur Transfersicherung und Erfolgsermittlung sowie – je nach Bedarf – auf das Unternehmen zugeschnittene Beratungs- und Unterstützungsleistungen (Qualifizierung im weiten Sinne).

 

Maßnahmebeginn
Entscheidender Zeitpunkt im Falle von Zuwendungen / Förderungen: Das Vorhaben gilt grundsätzlich mit dem ersten Abschluss eines der Projektausführung zuzurechnenden Vertrags als begonnen. In der Regel müssen Förderungen vor Maßnahmebeginn beantragt werden.

   

Methodenkompetenz
fachübergreifende Qualifikation; Fähigkeit und Bereitschaft, Mittel und Wege zur erfolgreichen Aufgabenbewältigung zu kennen und anzuwenden. Hierzu zählt vor allem, Probleme zu erkennen und mit Hilfe von geeigneten Strategien selbständig zu lösen. Zur Methodenkompetenz gehören z.B. Strategien zur Informationsbeschaffung, Arbeitsplanung, Arbeitsstil, Anpassungsfähigkeit, Problemlösungs- und Kreativitätstechniken.

   

Mitarbeiterpotenzial
Gesamtheit aller Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten eines Mitarbeiters, die für seine Leistung oder sein Leistungsvermögen relevant sind und die für ein Unternehmen nutzbar gemacht werden können. Eine gute Kenntnis des Mitarbeiterpotenzials ist eine wesentliche Grundlage für zielgerichtete Personalentwicklung. Für die Ermittlung des Mitarbeiterpotenzials gibt es eine Reihe unterschiedlicher Verfahren, von denen das bekannteste das Assessment-Center ist.

  

Moderationstechnik
Methode zur Strukturierung und Steuerung von Diskussionen, zur Aktivierung von Teilnehmern, zur Sammlung und Visualisierung von Ideen, Vorkenntnissen, Erfahrungen und Wünschen und zur Präsentation von Ergebnissen. Zu den wichtigsten Hilfsmitteln zählen Flipcharts, verschiedenfarbige Karten, Klebepunkte und Filzstifte.

  

Multiplikator
Als Multiplikator werden Personen oder Personengruppen bezeichnet, die aufgrund ihres Bekanntheitsgrades oder ihrer gesellschaftlichen/politischen Stellung geeignet sind, bestimmte Informationen einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

  

  

N

Nebenerwerbsgründungen
Gründungen von Personen, die „hauptberuflich“ eine feste Arbeitsstelle haben.
 
Networking
Zusammenarbeit von Gleichgesinnten oder Fachleuten, die gegenseitig von den Kompetenzen der anderen Netzwerkmitglieder profitieren wollen. Es gibt auch Netzwerke, durch die Sie bei der Gründung Ihres Unternehmens Beratung und Unterstützung erhalten können.
  

Netzwerk
Die Begriffe Netzwerk und Verbund werden oft synonym verwandt. Von Netzwerk wird vor allem im Zusammenhang mit der informationstechnologischen Vernetzung gesprochen

 

Newsgroups
Themenbezogener Wissens- und Informationsaustausch im Internet.

  

  

O

OHG
Offene Handelsgesellschaft.

  

One-to-One-Marketing

Individuelles Kundenmarketing, bei dem es nicht mehr darum geht, die Kunden über die Massenmedien anzusprechen, sondern direkt mit ihm zu kommunizieren. In letzter Konsequenz sucht der Produzent nicht mehr eine Zielgruppe für sein Produkt, sondern möglichst ein Produkt für seine Zielgruppe.
   

Organisationsentwicklung
Unter Organisationsentwicklung versteht man einen längerfristig angelegten, organisationsumfassenden Prozess zur Entwicklung und Veränderung von Organisationen oder der in ihnen tätigen Menschen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Organisation und die Qualität des Arbeitslebens zu verbessern.

  
Outbound

Als Outbound bezeichnet man alle Anrufe, die von einem Call Center ausgehen (aktives Telefonmarketing) Gegenteil: Inbound

  

Outsourcing
Übertragung von bisher im eigenen Unternehmen erstellten (Dienst-) Leistungsfunktionen an fremde Unternehmen, wobei diese für die Abwicklung die unternehmerische Verantwortung übernehmen.

Outsourcing
Auslagerung von Unternehmensbereichen und -leistungen, die nicht zum betrieblichen Kerngeschäft gehören. Für viele Unternehmen kann es effizienter sein, sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren und "Rand"-Aufgaben nach außen zu delegieren.

  

  

P

Personalentwicklung
Unter dem Begriff Personalentwicklung werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die darauf abzielen, bestehende Mitarbeiterqualifikationen zu erweitern und/oder zu vertiefen und/oder neue Qualifikationen zu vermitteln. Die geplante Fort- und Weiterbildung wird dabei als Kern der Personalentwicklung (Personalentwicklung im engen Sinne) verstanden. Im weiten Sinne lassen sich auch Aufgaben wie die systematische Bildungsbedarfsanalyse, die Unterstützung bei der Personalauswahl, die Durchführung von Potenzialanalysen oder das Erstellen von Laufbahnkonzepten darunter fassen. Eine systematische Personalentwicklung trägt langfristig zur Sicherung des Unternehmenserfolgs bei, wenn sie eng an die Unternehmensziele angelehnt ist.

  
PR
Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit.

   
Pre-Sales

Alle Prozesse die dem Verkauf eines Produktes bzw. Dienstleistung vorausgehen.

  

Proaktives Beschwerdemanagement

zeichnet sich dadurch aus, dass ein Unternehmen aktiv auf seine Kunden zugeht und den Zufriedenheitsstatus abfragt.

  

Promotion
Verkaufsförderung; stellt einen Bereich der Kommunikationspolitik dar.
   

Rabatte
Durch die Gewährung von Rabatten können Preise modifiziert werden. Man unterscheidet zwischen dem Funktionsrabatt (z.B. Barzahlungsrabatt), dem Mengenrabatt in Form von Preisnachlässen oder zusätzlichen Warenabgaben und dem Zeitrabatt (z.B. Einführungs-, Saison- oder Auslaufrabatt).
  

  
Q

 

  

R

Rating
Von englisch to rate = jemanden einschätzen, beurteilen: die Beurteilung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Fähigkeit eines Kreditnehmers, seinen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. Bei einem Rating macht die Bank oder eine Ratingagentur eine Bestandsaufnahme der Gesamtsituation eines Unternehmens.
 
Rechtsform
Legt die gesetzlichen Rahmenbedingungen eines Unternehmens fest. Sie bestimmt u.a., welche Handlungsfreiheit Sie als Unternehmer haben, wie viel Startkapital Sie brauchen, wie die Haftung für Sie geregelt ist, wie Ihre Steuern ausfallen, welche Formalitäten Sie beachten müssen und auch welches Image Ihr Unternehmen hat.
   
Rentabilität
Mit Ihrer Berechnung kann man den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beurteilen, indem man den Gewinn mit dem eingesetzten Kapital vergleicht. Ein Kleinunternehmen ist rentabel, wenn es sowohl die privaten Kosten des Unternehmens als auch die unternehmerischen Kosten deckt und zudem einen ausreichenden Gewinn abwirft.

  

 

S

Scheinselbständigkeit
Findige Unternehmer haben ihre bisherigen Angestellten vor die Alternative gestellt, entweder den Arbeitsplatz zu verlieren oder "selbständig" zu werden, dabei aber weiterhin nach Weisung des Auftraggebers zu arbeiten. Damit wird das unternehmerische Risiko auf die bisherigen Mitarbeiter abgewälzt; zudem werden z.B. arbeitsschutz- bzw. arbeitszeitrechtliche Regelungen unterlaufen.

  

Schlüsselqualifikationen
Auch extra-funktionale bzw. fachübergreifende Qualifikationen; Schlüsselqualifikationen ergänzen und erweitern fachliche Qualifikationen und können nur gemeinsam (integriert) mit diesen entwickelt und gefördert werden. Hierunter fallen methodische Qualifikationen (Arbeitsmethoden) und soziale Qualifikationen (Kommunikations- und Teamfähigkeit)


Seed Capital
"Saat-Kapital": Eine Form der Minderheitsbeteiligung von Gesellschaften an Jungunternehmen mit dem Ziel, wachstumsträchtige Geschäftsideen oder Produkte zu entwickeln und ihnen zum Durchbruch zu verhelfen.

  

Sicherheiten

Die Darlehen sind banküblich zu besichern, z.B. mittels Grundschulden, Sicherungsübereignung von Maschinen, Bürgschaften (inkl. Bürgschaften von Bürgschaftsbanken). Form und Umfang der Besicherung werden im Rahmen der Kreditverhandlungen zwischen dem Investor und seiner Hausbank vereinbart.
Sicherheiten
Eine Art „Pfand“ für Kredite, die man bei Kreditinstituten aufnimmt (z.B. Lebensversicherungen, Immobilien, Bürgschaften usw.). Wenn man den Kredit nicht zurückbezahlen kann, verkauft die Bank ersatzweise diese Sicherheiten, um ihr entliehenes Geld so weit wie möglich zurückzuerhalten.
 
Skonti
Eine besondere Form des Rabattes. Damit soll die rasche Bezahlung von Rechnungen honoriert werden, indem man zumeist 2-3 % des Rechnungsbetrags als Nachlass gewährt, wenn der Kunde z.B. innerhalb von zehn Tagen bezahlt.
 
Sortimentsentscheidungen
Die Zusammensetzung eines Sortiments - also der Angebots- und Leistungspalette - kann im Hinblick auf Sortimentsbreite und -tiefe unterschieden werden: - Ein breites Sortiment enthält verhältnismäßig viele Warengruppen, ein enges Sortiment verhältnismäßig wenige. - Ein tiefes Sortiment enthält innerhalb der einzelnen Warengruppen viele Artikel und davon viele Sorten, ein flaches Sortiment wenige Artikel und Sorten.
  
Start Up
Das betreffende Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.

   

Sozialkompetenz
fachübergreifende Qualifikation; Sozialkompetenz bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, „konstruktiv mit sich und anderen umzugehen“. Dazu gehört insbesondere die Fähigkeit, in Problemsituationen konstruktiv miteinander umzugehen und an der Realisierung gemeinsamer Ziele mitzuwirken.

  

Synergieeffekt
Materieller oder immaterieller Mehrwert, der sich aus der Zusammenarbeit mit anderen ergibt. In einem Personalentwicklungsverbund entstehen Synergieeffekte für die Unternehmen durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und durch überbetriebliches Lernen voneinander (Erfahrungsaustausch).

  

  

T

Telearbeit
Allgemein umfasst Telearbeit ortsunabhängige Tätigkeiten außerhalb des herkömmlichen Büroarbeitsplatzes.
  
Tilgung
Rückzahlung einer (meist langfristigen) Schuld in einem Betrag oder in Raten. Der gesamte Rückzahlungsbetrag besteht aus Tilgung und Zinsen. Höhe und Fälligkeit der Raten werden in einem Tilgungsplan festgelegt.
   

Tracking

“Höflichkeitsanruf” in bestimmten Abständen zur Pflege der Kundenbeziehung und zur Erfassung des Kunden-Feedbacks.

  

  

U

Unternehmensverbund
Kooperation mehrerer Unternehmen mit dem Ziel, bestimmte Vorhaben gemeinschaftlich anzugehen, um Kosten zu sparen und voneinander zu profitieren. Ziel eines Unternehmensverbundes im Zusammenhang mit betrieblicher Weiterbildung kann z. B. sein, sich die Kosten für Qualifizierung und Beratung zu teilen.

   

  

V

Venture capital

Beteiligungskapital, auch Venture Capital oder Risikokapital genannt, ist nichts anderes als Eigenkapital, das dem Unternehmen von Beteiligungsgesellschaften oder außenstehenden Privatpersonen zur Verfügung gestellt wird.

Venture Capital
Mit Venture Capital (Wagnis- oder Risikokapital) bezeichnet man die zumeist zeitlich begrenzten Minderheitsbeteiligungen eines Kapitalanlegers in einem Unternehmen, das in seiner Entwicklung als risikoreich, aber bei Erfolg mit hohen Gewinnerwartungen eingestuft wird.
    
Verbindlichkeiten
Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten (Zahlungen an Lieferanten, Kredittilgung bei der Bank usw.). Gegenteil: Forderungen.

  

Verbund
Ein Verbund ist je nach Art und verfolgtem Ziel ein mehr oder weniger enger Zusammenschluss mehrerer Unternehmen oder Organisationen zum gemeinsamen Erreichen eines selbst gesteckten Ziels. Typisch für einen Verbund ist der regelmäßige Kontakt untereinander bzw. der zwischenbetriebliche Informationsfluss
-Personalentwicklungsverbund
Zwischenbetriebliche Kooperation auf dem Gebiet der Personalentwicklung, die vor allem für KMU vorteilhaft ist: Durch den gemeinsamen Zugriff und die gemeinsame Finanzierung eines oder mehrerer externer Personalentwicklungsprofis erhalten die Verbundunternehmen kostengünstige, auf ihren spezifischen Bedarf zugeschnittene Personalentwicklung, ohne eigenes Know-how aufbauen zu müssen. Sie können sich so auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Hinzu kommen die typischen Vorteile eines Verbundes in Form von Synergieeffekten. s. Kernkompetenz, s. KMU, s. Kooperation, s. Personalentwicklung, s. Synergieeffekt
-Verbundbeteiligte
Sämtliche Personen, Organisationen und Unternehmen, die Mitglied eines Verbunds sind. Dies können – je nach Verbundart – Einzelpersonen, Unternehmen, Bildungs- und/oder Beratungsorganisationen oder andere Einrichtungen sein. s. Verbund
-Verbundprojekt
Zeitlich befristetes Vorhaben, das durch gemeinsame Arbeit in einem Verbund erreicht werden soll.
   

Vertrieb
Umfasst alle technischen Abläufe, die den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen betreffen, also den Transport der Produkte oder Dienstleistungen in den Markt und zum Kunden.

    

 
W

    

 

X

 

 

Y

 

  

Z

Zertifizierung
Verfahren, in dem ein unparteiischer Dritter schriftlich bestätigt, dass ein Erzeugnis, ein Verfahren oder eine Dienstleistung festgelegte Kriterien oder Anforderungen erfüllt.

 

Ziel-2-Gebiet
Die Ausweisung von Ziel-2-Gebieten erfolgt EU-weit und ergibt sich aus der Analyse wichtiger ökonomischer Strukturindikatoren, wie zum Beispiel Wachstum, Produktivität, Beschäftigungsentwicklung, Selbständigenquote, KMU-Anteil und FuE-Intensität. Es handelt sich bei den Ziel-2-Gebieten durchweg um Städte und Gemeinden bzw. Regionen, die vom strukturellen Wandel in besonderer Weise betroffen sind und deshalb für förderwürdig erachtet werden. Betroffen sind Industriegebiete sowie ländliche, städtische und von der Fischerei abhängige Gebiete. Die gegenwärtige "Gebietskulisse" gilt von 2000-2006. Ziel aller Förderprogramme ist die Schaffung und Sicherung bestehender Arbeitsplätze durch die Verbessung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit.